Empfehlungen für Unterkünfte in Italien

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Der Gargano, auch der Sporn von Italien genannt, erstreckt sich auf einer Fläche von über 2.000 qkm bis zum adriatischen Meer an der nördlichsten Ecke der Region Puglia. Sein Gebiet hat eine vielfältige Vegetation: trockene und steppenartige Gebiete wechseln einander mit Orten blühender Vegetation und Laubbaumwälder ab. Das größte und wichtigste dieser Wälder ist die "Foresta Umbra“, seit 1991 als „Gargano“ Naturpark ausgezeichnet (und geschützt) worden.Die Foresta Umbra ist von einem 23 km langen und dichten Netz von Wanderwegen durchzogen, zur Freude der Wanderer und Naturliebhaber. Wegen seiner wunderschönen Landschaft, seinen Stränden, seines sauberen Meeres, sowie der Flora und Fauna, ist der Gargano als eins der schönsten Ferienorte Italiens gekannt.

Die östlichste Stadt auf dem Gargano
Vieste wird von zwei langen Sandstränden eingeschlossen und ist begehrtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Auf dem höchsten Punkt der angesiedelten Landzunge, auf einen felsigen Teil liegt die Altstadt aus dem Mittelalter mit ihren engen verwinkelten Gassen, deren Häuser mit den typischen außen angebauten Haustreppen ("Mignali" genannt, Bild unten) zuweilen durch schmalen Bögen verbunden sind. Vieste liegt seit jeher in einer strategisch günstigen Lage, war aus diesem Grund seit jeher einer der größten Verteidigungsstützpunkte des Garganos und hatte bis zum Jahr 1846 den Titel "Exerzierplatz" inne. Alle Verwalter des Königreiches von Sizilien und Neapel, von den Normannen zu den Bourbonen, schätzten die in die Adria vorgeschobene Stadt hoch und versahen sie immer wieder mit "einem ausreichenden Munitionsvorrat und einer Vielzahl von Soldaten ..." (V. Giuliani, 1768).

Das Schloss, in seiner beherrschenden Lage über der Altstadt, wurde vermutlich Mitte des 11. Jahrhunderts erbaut, als der Normanne Roberto Drengot Graf von Vieste war. Es hat einen dreieckigen Grundriss und an jeder der drei Ecken (Norden, Ost und West) drei lanzenförmige Bastionen, in denen wiederum die älteren runden Bastionen enthalten sind. Im südlich gelegenen Übergang befanden sich die Werkstätten mit der Kapelle, einige Wohnungen und eine kleine Bastion aus dem 16. Jahrhundert. Wer dieses Gebiet näher kennen lernen möchte, kann an organisierten Ausflügen teilnehmen, um so beispielsweise die faszinierenden Meeresgrotten entlang der südlichen Küste von Vieste zu besichtigen oder aber, die Tremiti Inseln, die Michaelsgrotte in Monte S.Angelo, das Grabmal von Padre Pio in San Giovanni Rotondo, die karstigen Höhlen in Castellana, den Safari-Zoo in Fasano, die Stadt Alberobello mit den typischen Häusern (Trulli) oder um ein Picknick mit Familie und Freunden im nahen Naturpark der „Foresta Umbra“ zu veranstalten.

Die Küste und die Meeresgrotten
Die lang gestreckte Ausdehnung der Stadt auf der Landzunge vermittelt den Eindruck auf einer wunderschönen Insel zu leben, übersät mit bunten Windsurfsegeln, die sich im Wind wiegen und auf den Wellen des Meeres reiten. Das Land spitzt sich nach Nordwesten und nach Süden hin zu, die Küste gewunden und das Meer unter Felsvorsprüngen verschwindend, die den Blick auf strahlend weiße, breite Strände freigebend. Der leicht silbern und rosafarbene Sand ist so fein, glitzernd und weich, dass der Fuß einfach so darin versinkt. Die längsten und breitesten Strände sind in Richtung nach Norden: die Strände San Lorenzo (2 km.), Punta Lunga (0,8 km.), Scialmarino (4,5 km.), Sfinale und Sfinalicchio (1,8 km.), in Richtung Süden die Strände Castello (4 km.) und Porto Nuovo (2,5 km.), letzterer geschützt von 2 kleinen Stränden.

Von allen diesen Stränden ist die Bucht San Felice (Bild hier oben) die eindrucksvollste: zwischen zwei dichten und wohlriechenden Pinienwäldern gelegen ist ihr bemerkenswertestes Kennzeichen ein natürlicher Felsbogen (Architiello). Sehr schön sind auch die Kiesstrände von Campi (0.8 km.) und Pugnochiuso (0,4 km). Entlang der gesamten Garganoküste erheben sich auf den ins Meer ragenden äußersten Landzungen unterschiedliche Szarazenentürme mit einem viereckigen Grundriss. Sie wurden im 16. Jahrhundert unter dem Vizekönigtum von Spanien wiedererbaut. Ursprünglich waren es 25 Stück und sie wurden hauptsächlich für Alarmsignale benutzt: durch Rauch während des Tages und durch Feuer während der Nacht signalisierten sie drohende Feind- und Seeräuberüberfälle.

In der üppigen Natur der hohen weißen Küste und im sauberen, kristallklaren Wasser befinden sich zahlreiche Höhlen, durch ihr grünblau sich widerspiegelndes Farbenspiel den Besucher bezaubern. Ihre Namen erhielten sie von Fischern: die Grotta Sfondata, die Glockengrotte, die Schmugglergrotte, die Grotte mit zwei Augen, die Taubengrotte, die Fledermausgrotte, die Veilchengrotte, die Palettengrotte, die Sirenengrotte, die Grotte der Träume, die smaragdgrüne Grotte usw. Eine weitere Besonderheit der Natur in Vieste ist der Pizzomunno (Bild rechts). Hierbei handelt es sich um einen 27 m hohen Monolithen, der sich nur wenige Schritte von der Burg entfernt erhebt.

Besondere Reiseziele

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