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Geschnitten
vom Etschtal östlich, die Hügel Veronas mit
den weltbekannten Weinanbaugebieten des Soave
und Valpolicella im Süden, die Landesgrenze
Vicenza westlich und den Bergliebhaber
bekannten "Kleinen Dolomiten" (Südgipfel des
Trentino) im Norden, erstreckt sich das
Naturpark und Gebiet Lessinia.
Das Schicht- und Vulkangestein, das sich in
den letzten 200 Millionen Jahren geformt hat,
bildet die ältesten Bestandteile dieses
seltenen Landschaftsmosaiks, seit Januar 1990
geschützter Naturpark "Parco Naturale
Regionale della Lessinia" geworden.
Für paläontologisch
Interessierte ein unverlierbares Tipp: die
Fossillagerstätte (und Museum) Monte Bolca.
Sie liegt 30 Km nordöstlich von Verona im
Herzen dieser Lessinischen Bergen, Richtung
San Bonifacio, Monteforte, San Giovanni
Ilarione und Vestenanova.
Die fossilreichen
Gesteinsschichten von Bolca bildeten sich in
einer Lagune vor etwa 50 Millionen Jahren, die
durch Korallenriffe vom offenen Meer
abgeschnürt war. Es herrschte zur damaligen
Zeit tropisches Klima mit bedeutender
vulkanischer Aktivität. Periodisch traten die
Vulkane auf dem nahen Festland in Tätigkeit
und bedeckten mit ihren Laven und Aschen für
einige Zeit das Land. Aber auch vom ufernahen
Meeresboden stiegen vulkanische Dämpfe auf,
die eine bedeutende Erwärmung und Vergiftung
des Wassers zur Folge hatten. Sehr viele
Fische und andere Meeresorganismen fanden
so einen gewaltsamen Tod, wurden im weichen
Bodenschlamm eingebettet und durch neue
Sedimentmassen begraben. |
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