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Das Adriatische Meer oder
auch Adria genannt ist ein Teil des Mittelmeeres, das nach der Stadt
Adria in Italien (Provinz Rovigo) benannt ist. Zum Adriatischen Meer
wird alles gerechnet, was nördlich von Otranto (Apulien) und
gleichnamiger Kanal liegt.
Die Italienische Adria, über tausend Kilometer lang, ist seit
Jahrzehnten Reiseziel für Millionen von Badegästen. Ein unendlicher
Küstenstreifen zwischen Triest und Rimini wo sich die längsten
Sandstrände des Mittelmeers erstrecken und der sieben Regionen
miteinander verbindet. Die Adriaküste bedeutet vor allem Sonne,
Sandstrand, Spaghetti und entspannende Spaziergänge entlang den
Strandpromenaden; besonders für Familien mit Kindern ein einziges
Urlaubsparadies.
Die langen, meist flach abfallenden Strände im Norden - etwas
steiler auch zwischen einsamen Klippen im Süden, und eine
kinderfreundliche Gastronomie machen die gesamte Adriaküste zu einem
sehr beliebten Ferienziel für Familien. |

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Alle Ortschaften der
Küste bieten besondere Serviceleistungen für die kleinen
Urlaubsgäste und ihre Eltern. Zum Beispiel Zimmer mit
passender Ausstattung für Neugeborene, Babysitterservice,
Spielräume, spezielle Kindermenüs und kindergerechte
Animationsprogramme.
Im
nördlichen Raum bietet fast jede zweite Kleinstadt sein eigener
Wasserpark mit aktive Animation, Wasserrutschbahnen,
Kinderschwimmbäder, Wellenschwimmbäder, Whirlpools mit
Unterwassermassage, Sonnenterrassen, Restaurants, Shops,
Schwimmkurse, u.a.
Es lohnt sich, nicht nur Badehose oder Bikini, sondern auch bequeme
Wanderschuhe einzupacken. Die Regionen an der Adria warten mit
großen Natur-, Wasser- und Vergnügungsparks (Fiabilandia in Rimini,
Mirabilandia in Ravenna) auf, die jedem Alter und Geschmack lustige
Abenteuer und aktive Aufenthalte bieten. |
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Zum Beispiel in den Sibillinischen Bergen (im Hinterland zwischen Ancona und Ascoli
Piceno an der Grenze der Region Marken und Umbrien) gibt es in allen
Orten Infopunkte des 70 Tausend Hektar großes Naturparks „Parco
Nazionale dei Monti Sibillini“ (http://www.sibillini.net), wo
Wanderführer und -karten zu finden sind und sich zu einer geführten
Exkursion anmelden kann.
Ein weiterer Tipp für Naturliebhaber ist der
Naturpark des Podeltas, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Mit über 54
Tausend Hektar Oberfläche „Delta del Po“ gehört zu den größten
Regionalparks Italiens (http://www.parcodeltapo.it) und bedeckt
einen wichtigen Teil des Territoriums der Region Emilia Romagna.
Vom
Po di Goro (im Norden) erstreckt sich das Schutzgebiet durch das
ganze Delta des Flusses Po und durch die Mündungen einiger Flüsse,
die im Apennin entspringen. Dank dem Verkehrsnetz und den
Panoramastraßen kann man das ganze Parkgebiet mit dem Auto
entdecken; aber noch besser ist es, den Naturpark und seine
Naturschätze mit dem Fahrrad, zu Fuß, oder sogar mit dem Boot zu
besuchen.
Ein dritter Tipp ist der Gargano, einer der 77 Naturparks dieser
Region ist die "Foresta Umbra“ (http://www.parcogargano.it), seit
1991 als „Gargano“ Naturpark ausgezeichnet (und geschützt).
Die Foresta Umbra ist von einem 23 km langen und dichten Netz von
Wanderwegen durchzogen, zur Freude der Wanderer und Naturliebhaber. |


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Die italienische Küche ist nicht nur pastareich,
sondern auch gesund. In der Ernährungswissenschaft genießt sie ein
gutes Image: Sie gilt als eine der gesündesten und natürlichsten
Landesküchen. Die milden Küstenregionen bieten Obst und Gemüse, und
das Mittelmeer sorgt für Fisch und Meeresfrüchte. So werden Fisch
Liebhaber ihr Paradies in den adriatischen Küstenorten finden.
Eingelegte Sardinen als Vorspeise, danach die typischen Spaghetti
oder „Tagliatelle“ mit schwarzem Tintenfisch, mit Muscheln oder
Schalentieren, zum Hauptgang Hummer (meist nur für Zwei), Seezunge,
Seebarsch oder Steinbutt, oft auf dem Grill zubereitet.
Dann gibt es
noch den „Brodetto di Pesce“, der nach dem Ort benannt ist, in dem
man ihn isst. Eine Besonderheit ist der Stockfisch und seine
unterschiedlichsten Zubereitungsformen. Fast überall wird er „Stoccafisso“
genannt, nur in Ancona nicht, wo er mit Kartoffeln zubereitet wird,
dort heißt er „Baccalà“. |


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Auch die Fleischküche ist gut vertreten und ein Menü könnte als
Vorspeise mit leckerem Schinken und würziger Salami beginnen oder
eingelegtem Gemüse, in Ascoli Piceno mit der hiesigen Spezialität,
den gefüllten, frittierten Oliven. Eine Spezialität aus Urbino sind
die „Passatelli“ aus Spinat, Rindfleisch oder Geflügel, die in einer
Fleischbrühe serviert werden.
Aus dem variationsreichen Nudelangebot sollte man die Getrüffelten
probieren, denen als Hauptgang ein zartes geschmortes Kaninchen,
Huhn nach Macerateser Art mit Zitronensauce folgen könnte, aber nur,
wenn man nicht gerade in Pesaro sitzt, wo die Tournedos nach dem
Rezept Rossinis geradezu Pflicht sind. |
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Traditionell ist der Sommer in Italien die Zeit der großen Festivals
und Konzerte. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von Klassik
über Jazz bis hin zu Rock und Pop. Im Juli und August erklingt auf Ravennas Plätzen Musik: Ravenna Bella di Sera. Ebenfalls im Juli
finden das Internationale Jazzfestival in Pescara, ein Blues
Festival in San Severino, Jazz by the Sea in Fano und das Festival
di Musica Antica in Urbino statt. |
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Nachtschwärmer können sich an der Adriaküste voll entfalten. Entlang
den „Lungomare“ etwa in Marina di Ravenna, Rimini, Riccione oder San
Benedetto del Tronto erwachen abends Discos und Open-Air-Bühnen mit
Live-Musik bis zum frühen Morgen. Das extravagante Byblos Disco
Dinner in Misano und die noble Baia Imperiale mit antik-römischem
Flair gehören zu den Top-Adressen in Italien. |
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Von unserem Redaktionspool
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